| 18.12.2003 | Weihnachtsfeier bei Kerzenschein Wie jedes Jahr im Dezember das letzte Treffen im Jahr am 3. Donnerstag |
St. Claus |
| 11.12.2003 | Wired for Pleasure - Spielen mit Strom Die Empfindungen, die elektrischer Strom auslösen kann, sind mit keinen anderen vergleichbar. Strom kann sich kalt anfühlen, oder heiß, wie ein Schlag, oder wie eine Massage. Angenehm und lusvoll, oder schmerzhaft, den Körper völlig beherrschend. Strom kann gegen den Willen Muskelbewegungen, Erektionen und Orgasmen auslösen. Aber das Spiel kann auch gefährlich sein... Heute abend gibt's erstmal ein wenig Frontalunterricht:
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Harald |
| 05.12.2003 | Queer - Macht - Sexualitäten Was ist an BDSM-Praktiken queer? Vortrag mit anschließender Diskussion Freitag, 05.12.2003, 18:00 – 20:00 Alte Uni Marburg, Lahntor 3, Raum 304 Queer wird im bundesdeutschen Kontext häufig als Modewort für lesbisch/schwul verwendet, bzw. darüber hinaus wenig gefüllt. Doch hinter queer verbirgt sich sehr viel mehr: es geht hierbei um eine grundlegende Kritik heteronormativer Strukturen rund um Geschlechter und Sexualitäten. So wird das System der Zweigeschlechtlichkeit ebenso hinterfragt wie die Existenz einer „natürlichen“ oder „normalen“ Sexualität. SM-Praktiken gehören zu den sexuellen Verhaltensweisen, die gesellschaftlich als „abweichend“ gelten. Doch auch in queeren und feministischen Räumen nimmt BDSM (Bondage, Discipline, Domination, Submission, Sadomasochism) nach wie vor eine Sonderstellung ein, wird missverstanden und mit Gewalt gleichgesetzt. Es wird dargestellt, inwiefern es sich um queere Praktiken handelt, die einen alternativen Umgang mit Machtaspekten im sexuellen Bereich bieten, ausgehend von der queeren Erkenntnis, dass jegliche Sexualität in gesellschaftliche Machtverhältnisse eingebettet ist. Robin Bauer ist Transjunge mit Anbindung zur Lesbenszene, zur Lesben- und Transjungs-SM-Szene und zur schwulen (SM-) Szene. Er hat Philosophie, Chemie und Erziehungswissenschaften studiert und promoviert zur Zeit in Hamburg in der Soziologie zu Lesben/Trans-SM-Communities. Ein weiterer wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die queer-feministische Naturwissenschaftskritik. In Hamburg arbeitet Robin zusammen mit anderen Lesben, Transgenders und Schwulen seit einigen Jahren daran, eine politische Queer-Bewegung aufzubauen. Daraus entstanden unter anderem eine Alternativ-Veranstaltung zum CSD, die „Queerrr Street Days“ und der Queere Salon. Eine Veranstaltung der Queer-Gruppe Marburg (queerMR@gmx.de). |
Robin Bauer |
| 27.11.2003 | SM ohne Sex- die reine Lehre ? Da sich für mich SM beim und durch das Ausprobieren verschiedener sexueller Aktivitäten entwickelt hat, war ich etwas verständnislos, als meine ersten Ausflüge ins Internet unter anderem auch Informationen verschiedenster SMler zu Tage brachte, die SM gänzlich ohne Sex praktizieren. Einige dieser Leute vertraten zudem die Ansicht, daß das die "reine Lehre", also SM in seiner einzig wahren und ursprünglichen Form sei. Die gedankliche Beschäftigung mit dieser "Variante" hat ergeben, daß ich mir SM nicht ohne den sexuellen Kontext vorstellen kann. Da aber die Erfahrungsberichte anderer Leute immer viel ergiebiger sind als die oft trockenen Infos aus dem Netz, möchte ich von Euch gerne mehr dazu erfahren. |
Claudia |
| 13.11.2003 | Fantasie und Realität Jeder hat Fantasien im Kopf und fragt sich manchmal, ob das in der Realität wirklich so schön ist oder er hat eine seiner Lieblingsfantasien ausprobiert und ist nun enttäuscht, denn in der Fantasie war alles viel schöner. Mich interessiert an diesem Thema einerseits wie Fantasien ausgelebt werden und wurden, welche Erfahrungen damit gemacht wurden und was man mit Fantasien macht von denen man sowieso wei, dass sie nicht durchzuführen sind z.B. Fesselungen die Abschnüren, gesundheitsgefährdende Dinge.... |
Moni |
| 23.10.2003 | Stammtisch in Gießen Wegen kurzfristigen Lokalwechsels diesmal ohne Thema... |
NN |
| 09.10.2003 | Outing "Ist der Ruf erstmal ruiniert, lebt es sich völlig unbeschwert." Welche Vorteile bietet es, geoutet zu sein. Was sind die typischen Befürchtungen in Bezug auf Freunde, Verwandte, Eltern? Wie sind die Erfahrungen derjenigen, die sich geoutet haben (oder es wurden)? |
Thomas |
| 25.09.2003 | Kommunikation rund ums Spiel "Gewalt ist gescheiterte Kommunikation, SM ist gelungene Kommunikation" - so lautet eine weit verbreitete Ansicht unter SMlern. Und kommuniziert wird bei uns ja sehr ausführlich: Da werden idealerweise vor einem Spiel mit einem neuen Partner Grenzen und Tabus abgeklärt - und was man so mag und was gut funktioniert sollte man dem Partner auch vermitteln. Während des Spiels gibt es dann Abbruchcodes, Ampelcodes, Totmannspedalen - und nicht zu vergessen den Dirty Talk, die kleinen Bosheiten oder die unterstützenden Worte auf Spielebene. Und nach dem Spiel kommt dann die Manöverkritik: was war toll, was funktionierte nicht so gut, wie könnte es das nächste Mal besser laufen, ... Und dann wäre da noch die nonverbale Kommunikation, die schon allein sehr viel über das Wohlbefinden vermitteln kann. Aber ebenso gründlich missverstanden werden kann... Wie kommunizieren wir also gelungen? Gibt es kleine Tricks, Tipps, Kniffe, die man gemeinsam für sich entwickeln kann? Wie gelingt es, konstruktiv zu kommunizieren, ohne den anderen anzugreifen, wenn es mal nicht so toll lief? Was ist mit dem Idealbild des "sich ohne Worte Verstehens"? Über all das und vieles mehr würde ich mich gerne unterhalten. Und da es mir vor allem um persönliche Erfahrungsberichte geht, um erlebte gelungene wie misslungene Kommunikation, fände ich es schön, sich in kleineren Runden darüber zu unterhalten. |
Sandra |
| 13.09.2003 | NACHT:WERK SM-Spielparty in einem alten Bunker (Dresscode). |
BDSM Hessen e.V. |
| 11.09.2003 | Motivation von SMlern Ist es alles nur wahlweise Genetik bzw. anerzogen oder beschäftigen wir uns aus gutem Grund mit SM? Ist es einfach nur der Spassfaktor, das Gefühl etwas verbotenes zu tun, andere Leute zu schockieren oder kann SM auch Kompensationszwecken dienen? |
Florian |
| 28.08.2003 | Einmalpraktiken, rotten.com oder die Frage: Gibt es gute und böse Perverse Gibt es die 'böse Perversen' wirklich? Beispiele wären hier: der Kannibale von Rothenburg (auch wenn einvernehmlich handelte), Sodomiter (obwohl sie nicht gegen das Tierschutzgesetz verstoßen), Spanner, Exhibitionisten, Pädophile, Splatterfans, Einmalpraktiker usw. Falls es die bösen Perversen wirklich gibt, wie kann man sie von den Guten unterscheiden? Sind wir die Guten? Muß man sich von den anderen abgrenzen? Wenn ja wie? bereits innerlich(?) am Stammtisch(?) oder nur gegenüber der Öffentlichkeit?. Kann man das von einigen gewünschte Saubermann-Image tatsächlich erreichen oder wird man von der Allgemeinheit ohnehin in einen Topf mit den bösen Perversen (evtl. auch noch mit Satanisten und Kinderfressern) geworfen? Wer die Diskussion um die Verlinkung von rotten.com (nur eklige Bilder) auf der Internetseite des Marburger Stammtisches verfolgt hat, die später in persönliche Verunglimpfungen gipfelte (weshalb ich mich absichtlich nicht beteiligte), weiß wie kontrovers dieses Thema ist. Wer schon immer mal seine Meinung zu diesem Themenkomplex sagen wollte und sich mal wieder herzhaft konstruktiv streiten möchte, für den ist das DIE Gelegenheit. |
Horst |
| 14.08.2003 | psychische Störungen Gibt es in der Szene überproportional viele Menschen mit einer psychischen Störung, wie z.B. dem 'Borderline-Syndrom'? Wie gehe ich mit Menschen um, die ungewöhnliche Verhaltensweisen an den Tag legen? |
H-Nu |
| 24.07.2003 | Bisexualität |
Randolph |
| 19.07.2003 | CSD-Frankfurt |
NN |
| 10.07.2003 | Nachlese des Kölner CSDs Was ist gut gelaufen, was könnte man für den CSD in Frankfurt noch optimieren, etc. |
NN |
| 26.06.2003 | Die Grenze erreicht - was nun? Was passiert, wenn eine Grenze überschritten ist? Braucht man dann den nächst stärkeren Kick? Erweitern sich die Grenzen zwangsläufig? |
H-Nu |
| 12.06.2003 | Die Szene - authentische Normalität, einfach abgestumpft oder doch abgebrüht? Auf Parties und auf Stammtischen erlebe ich einen phänomenalen Umgang mit Sexualität. Man ist offen - in jeder Hinsicht. Ob es nun darum geht, ganz unverkrampft darüber zu sprechen, öffentlich zu spielen - oder einem anderen ganz offen und unzweideutig ein eindeutiges Angebot zu machen. Aber wie authentisch ist diese Offenheit - und wie authentisch kann mensch innerhalb der Szene sein? Stumpft man bei so viel Offenheit nicht irgendwann ab? Oder fühlen sich eh nur völlig abgebrühte Menschen wohl in unserer Szene? |
Sandra |
| 07.06.2003 | CSD-Cologne |
NN |
| 22.05.2003 | CSD - Planung der Details und Verteilung von Aufgaben |
Tina |
| 08.05.2003 | Provozieren Provokationen vom Sub werden in der Regel sehr kritisch, wenn nicht sogar missbilligend beäugt. Mir persönlich ist es aber ein Bedürfnis, innerhalb eines Spiels zu provozieren. Ich bin Provo-Sub! Darum würde ich das Thema gerne mal auseinandernehmen nach Gesichtspunkten wie: Warum und in welchen Situationen provoziert Sub? Wie kann Top damit umgehen? Wie wären Provokationen in unterschiedlichen Beziehungsformen und/oder Situationen zu bewerten? Welche Gefahren bestehen? Welche Absprachen müssten über mögliche "Provozier-Gegenstände" getroffen werden? |
Sandra |
| 24.04.2003 | Willkür - der Kick des Unerwarteten Manche SMler ziehen gerne bestimmte Situationen heran, um mit Strafe/Belohnung zu spielen. Andere Doms wiederum leben nach dem Prinzip "Ich brauche keinen Anlaß! Ich mache sowieso das, wonach mir gerade ist - auch ohne erkennbaren Grund, und auch, wenn ich gerade vorhin noch anderer Meinung war." Willkür zum Prinzip erhoben?
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Arne |
| 10.04.2003 | Meine nächste Herausforderung im SM SM ist eine Herausforderung. Aber wie viele ganz persönliche Herausforderungen mag es hier geben? Bestimmte Grenzen verschieben oder überwinden. Sich einer konkreten, vollkommen neuen Erfahrung zu öffnen. Einen lange kultivierten Kick endlich „spielbar“ zu machen. Es gibt unzählige persönliche Herausforderungen. Darum soll der Abend auch ganz persönliche Antworten auf die folgenden Fragen – und noch viele mehr – geben: Was fordert an und zu SM heraus? Gibt es ein konkretes Anliegen, ein Vorhaben, das man angehen möchte? Was hindert daran, es anzugehen – oder was wirkt unterstützend? |
Sandra |
| 27.03.2003 | Wie politisch sind wir? Zunächst werden Arne und Sandra das eine oder andere vorstellen, was auf dem Kongress im Waldschlösschen zur Sprache kam:
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Sandra, Arne |
| 13.03.2003 | Sind Switcher die besseren SMler? Kann man sich in die Rolle des Anderen besser einfühlen, wenn man sich selbst mal auf der anderen Seite probiert hat? Sind Switcher überhaupt SMler, oder sind sie vielleicht nur zu feige, sich auf eine Rolle festzulegen, sich klar als sadistisch oder devot zu outen und bleiben irgendwo diffus in der Mitte? Kann man mit ein und demselben Partner die Rollen tauschen, ohne dass dabei die Intensität verlohren geht, oder wird dann aus dem Spiel ein Rumgespiele? |
Jesco |
| 27.02.2003 | Erste Planungen zur CSD-Teilnahme Planung und Sammlung von Ideen zur diesjährigen Teilnahme am CSD. |
Michael |
| 13.02.2003 | SM-Spielchen in der Öffentlichkeit Was macht den Reiz daran aus? Welche Erfahrungen haben die Teilnehmer mit Spielen im Lokal, Kino oder der Fußgängerzone. |
Arne, Moni |
| 23.01.2003 | SM und Polizei Erfahrungen, Probleme, Berührungspunkte - oder was tun, wenn eine Session in einen grün-weißen Besuch mündet |
Jan |
| 09.01.2003 | emotionale Sicherheit Ausgehend von einem konkreten Beispiel haben wir erörtert, wie Aktive und Passive mit einem Absturz im Spiel umgehen. Es wurde festgestellt, dass Kommunikation beim Spiel sehr wichtig ist und es wurden die Für und Wider von Safewords erläutert - und festgestellt, dass eigentlich niemand einen Fall erinnert, wo ein zuvor verabredetes Safeword im Ernstfall genutzt wurde. |
Moni |
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Einmal im Monat veranstalten wir ein Brunch.
Näheres bei unseren Treffen ;-)